17 Oktober 2018


Eine Ehrung für Frau Ria Walk

Eine Ehrung für Frau Ria Walk

Am 08. September 2018 wurde Frau Ria Walk in einer Feierstunde von den Maristenbrüdern in Westerhelling in Nijmegen verabschiedet.

Sie hat 31 Jahre im Haus Westerhelling gearbeitet im Dienst an den Brüdern, den Gästen und Gruppen, die das Haus besuchten. In den letzten Monaten war sie wegen aufkommender Krankheit schon nicht mehr da und bedauerte von ganzem Herzen, bei den Brüdern nicht mehr ihren normalen Dienst tun können.

Ihr Arbeitsvertrag sah anfangs vor, häusliche Arbeiten in der Kommunität der Brüder zu verrichten. Ende der 80er Jahre vermehrten sich in Westerhelling die Treffen der Ausbildung und des religiösen Nachdenkens, was für Ria und ihrer Kollegin zusätzliche Arbeit bedeutete, weil die Zimmer hergerichtet werden mussten und für manchmal 15 Personen das Essen zubereitet werden musste. Ria war eine gute Köchin und liebte das Kochen. Und die „anwesende Kundschaft“ und die Brüder schätzten ihre Kochkünste, natürlich!!!

Im Laufe der 90er Jahre kamen einige Flüchtlinge und vergrößerten so die Gemeinschaft. On nun an musste sie sich um 12 Personen kümmern und das geeignete Essen dafür vorbereiten.

Ab 2000 wurde Westerhelling das Provinzialhaus der neuen Provinz Europa-Zentral-West. Ria hat sich an die neue Situation gewöhnt und war, wie immer, bereit, den Brüdern und anderen Personen zu dienen, die aus Deutschland, Belgien oder Großbritannien kamen. Sie hatte keine Probleme, um sich mit den Gästen aus verschiedenen Ländern verständlich zu machen. Jeder verstand ihre Gestik.

Bei der Feier eines Jubiläums der Brüder schenkte Ria der Kommunität einen sehr schönen, von ihr gestalteten Wandteppich mit der Darstellung der Jungfrau Maria. Heute hängt dieser Wandschmuck im Speisezimmer des Hauses. Sicherlich verlangte dies von ihr zahlreiche zusätzliche Arbeitsstunden. Dies zeigt einmal mehr, wie stark sie in das Leben der Kommunität eingebunden war.

Ria erhielt für ihre hingebungsvolle Arbeit, für ihren gesunden Humor und ihr befreiendes Lachen die päpstliche Auszeichnung „Pro Ecclesia et Pontifice“. Dies ist ein sehr verdientes Dankeschön für ihre lange Karriere im Dienst der Ordenskommunität. Ihre Tätigkeit war eine kostbare und wichtige Hilfe für die apostolische Arbeit der Brüder.

Ria kann mit Stolz und Dankbarkeit auf diese wunderbaren Jahre zurückblicken.

Ein festliches Mittagessen als Endpunkt des Festes versammelte um den gleichen Tisch die Mitglieder ihrer Familie, gute Bekannte, Freunde und Kollegen. Alle Anwesenden wünschten ihr noch viele Jahre im Ruhestand.

7 Oktober 2018


Sommercamp in Kenia – Orore 2018

Sommercamp in Kenia – Orore 2018

Wie vor zwei Jahren, so machte sich auch dieses Jahr wieder eine Gruppe von 11 meist jungen Leuten, die seit Jahren mit den Maristenbrüder verbunden sind, auf den Weg nach Orore. Dies waren Jasmin Nimar aus dem Cmi-Team, Wolfgang Hacker, Sportlehrer am MK, und Frater Michael sowie 8 junge Erwachsene, davon 5 ehemalige Maristen-Volontäre aus Mindelheim.

Orore ist ein Fischerdorf am Viktoriasee, wo es eine Maristenkommunität und die „Our-Lady-of-Orore Primary School“ mit Internat gibt. 

Das Sommercamp ging über zwei Wochen, in denen ein Teil der Schüler und auch einige Dorfkinder über die Ferien in der Schule bleiben durften, anstatt nach Hause zu fahren. Die ca. 65 Kinder hatten die Möglichkeit, am Vormittag etwas Praktisches, Schönes oder einfach Interessantes zu basteln und am Nachmittag, auf der großen Sportwiese des Geländes, beim Sport ihr Interesse für neue und altbewährte Spiele wie Fußball oder Netball zu zeigen. Das Programm wurde völlig von dem Mindelheimer Team geplant und durchgeführt. Vier Lehrer der Schule und die Brüder der Kommunität halfen tatkräftig bei der Durchführung mit.

Das kurzfristige Ziel des Camps wurde mit Sicherheit erfüllt: Den Waisenkindern oder den aus schwierigen Familien kommenden Kindern ein sicheres Umfeld zu bieten, wo sie einfach nur Kinder sein können und wo Spaß und sie selbst als Individuum an erster Stelle stehen. Manchmal brauchte es dazu nicht viel, um ein Kind glücklich zu machen; da reichen auch schon selbstgemischte Seifenblasen oder improvisierte Zwischenspiele.

Damit das Sommercamp für die betreuten Kinder aber auch nachhaltig eine Wirkung hat, möchten die Volontäre nach ihrer Rückkehr in Deutschland mit Vorträgen und persönlicher Werbung über die Umstände dieser Kinder informieren und für besonders bedürftige Kinder um Schulpatenschaften werben. Das Schulgeld, mit dem alle Kosten für ein Schuljahr abgedeckt sind (Schule, Internat, Verpflegung, Schuluniform…) beträgt 400 Euro. Falls Sie mehr Informationen darüber erhalten oder selbst eine persönliche Schulpatenschaft für ein bestimmtes Kind übernehmen wollen, können Sie sich gerne an einen der Teilnehmer oder an das Cmi-Büro in Mindelheim (Tel.Nr.: (+49) 08261/220 24 60 oder Email: jasmin.nimar@maristen.org ) wenden.

Für alle 11 Teilnehmer aus Deutschland, aber auch für die Brüder und Lehrer vor Ort und vor allem für die Kinder, waren die gemeinsamen Tage eine wunderbare Zeit, geprägt von tiefen Erfahrungen, z. T. mit privaten Erfahrungen und Erkenntnissen, aber vor allem mit freudigen Begegnungen. Das Feedback war von allen Seiten so positiv, dass bereits jetzt schon für 2020 ein drittes Summercamp ins Auge gefasst wurde.

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